Ambulante Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB

/​ /​ Erzie­hungs- und Fami­li­en­be­ra­tung (EB) /​ Ambu­lan­te Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach § 35 a SGB

Ambulante Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB

Die „ambu­lan­te Ein­glie­de­rungs­hil­fe“ rich­tet sich an Kin­der und Jugend­li­che im Alter von 9 – 18 Jah­ren gemäß § 35 a SGB mit psychotherapeutischem/​ fach­ärzt­li­chem und/​oder kli­ni­schem Gut­ach­ten und muss beim zustän­di­gen Jugend­amt bean­tragt wer­den.

Der § 35 a SGB ist ein „Schutz­pa­ra­graph“ für Kin­der und Jugend­li­che mit psy­chi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten, wel­cher nach einer Begut­ach­tung durch ent­spre­chen­de Fach­leu­te in Kraft tritt.

 

Kin­der oder Jugend­li­che haben Anspruch auf Ein­glie­de­rungs­hil­fe, wenn

  • ihre see­li­sche Gesund­heit mit hoher Wahr­schein­lich­keit län­ger als sechs Mona­te von dem für ihr Lebens­al­ter typi­schen Zustand abweicht, und
  • daher ihre Teil­ha­be am Leben in der Gesell­schaft beein­träch­tigt ist oder eine sol­che Beein­träch­ti­gung zu erwar­ten ist.

Mit der „ambu­lan­ten Ein­glie­de­rungs­hil­fe“ wer­den unse­re vor­han­de­nen psy­cho­so­zia­len Betreu­ungs­an­ge­bo­te sehr gut ergänzt. Hier geht es ins­be­son­de­re um psy­chi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten und/​oder Sucht­pro­ble­ma­ti­ken wie z.B.: Stö­rung des Sozi­al­ver­hal­tens mit und ohne hyper­ki­ne­ti­schem Syn­drom, ADS oder ADHS, Ent­wick­lungs­rück­stän­den, Trau­ma­ti­sie­run­gen oder Ess­stö­run­gen. Die Kin­der und Jugend­li­chen erhal­ten hier außer­halb sta­tio­nä­rer Ein­rich­tun­gen Hil­fe und Unter­stüt­zung bei der Sta­bi­li­sie­rung ihrer Per­sön­lich­keit.

Gemein­sam mit den jun­gen Men­schen und deren Fami­li­en arbei­ten wir an indi­vi­du­el­len Zie­len wie z.B.: Erler­nen von sozia­ler Kon­takt­auf­nah­me, Fähig­keit Kon­tak­te zu „pfle­gen“ und zu hal­ten, eige­ne und frem­de Gren­zen wahr­zu­neh­men und zu set­zen sowie eige­ne Gefüh­le wahr­zu­neh­men.

Ein erstre­bens­wer­tes Ziel ist es, die jun­gen Men­schen zu einer selb­stän­di­gen und eigen­ver­ant­wort­li­chen und sta­bi­len Lebens­füh­rung zu befä­hi­gen und sie in die Gesell­schaft zu inte­grie­ren.

Um den Jugend­li­chen eine beruf­li­che Per­spek­ti­ve ein­räu­men zu kön­nen, ist eine enge Ko-ope­ra­ti­on mit der Agen­tur für Arbeit Gie­ßen, den Job­cen­tern, orts­na­hen Fir­men und wei­te­ren Arbeit­ge­bern sowie sozia­len Trä­gern mit Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten, Schu­len oder Jugend­hil­feein­rich­tun­gen als auch Kli­ni­ken vor­ge­se­hen. Ziel ist es, die jun­gen Men­schen in län­ger­fris­ti­ge Anstel­lungs­ver­hält­nis­se ein­zu­bin­den.


Gruppe für Angehörige von Suchtkranken

Von der Sucht­krank­heit eines Men­schen ist immer auch das gesam­te Fami­li­en­sys­tem betroffen.Viele Ange­hö­ri­ge von Sucht­kran­ken füh­len sich für den Zustand mehr»


Das “Betreute Wohnen Laubach” für Menschen mit einer psychischen Erkrankung

Wir sind ein ambu­lan­ter Dienst und unter­stüt­zen Men­schen, die auf­grund ihrer see­li­schen und mehr»