Frei­zeit­ge­stal­tung

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Frei­zeit­ge­stal­tung

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Jeder Mensch hat das Bedürf­nis nach einer Frei­zeit­ge­stal­tung. Die Gestal­tung der frei­en Zeit dient der Ent­span­nung und der Ver­ar­bei­tung des All­tags, der Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung und der Teil­ha­be am Leben in der Gesell­schaft. Vie­le Men­schen leben in Situa­tio­nen, die ihnen die Teil­ha­be am sozia­len Leben nicht ermög­licht, oder denen die Teil­nah­me durch ihre Erkran­kung erschwert ist, sie leben iso­liert und/​oder trau­en sich nicht. Beson­ders Men­schen in Kri­sen­si­tua­tio­nen, die chro­nisch psy­chisch erkrankt sind, die unter Depres­sio­nen und Ängs­ten oder Such­ter­kran­kun­gen lei­den, kön­nen nur bedingt ihr sozia­les Leben struk­tu­rie­ren und wahr­neh­men.
Dies kann jedoch oft nur durch pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung geplant und umge­setzt wer­den. Den Klient*innen wird ein geschütz­ter Rah­men gebo­ten, in dem sie den Umgang mit ande­ren Men­schen auf ihre Wei­se gestal­ten und üben kön­nen. So kön­nen Men­schen mit einer Beein­träch­ti­gung auch in ihrer Frei­zeit sozia­le Kon­tak­te knüp­fen, Lebens­per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln, sich vor der Ver­ein­sa­mung schüt­zen und Fol­ge­er­kran­kun­gen vor­beu­gen.

Das Frei­zeit­an­ge­bot durch den VPsT wird aus­drück­lich nicht als “the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­me” geplant und durch­ge­führt. Der Ver­zicht auf Druck und den Anspruch, durch die Frei­zeit­ge­stal­tung the­ra­peu­ti­sche Zie­le zu ver­fol­gen, trägt wesent­lich dazu bei, dass die Klient*innen ent­span­nen und bereit sind mit­zu­ge­stal­ten. Es steht ihnen immer frei, selbst zu ent­schei­den, wann und inwie­weit sie sich betei­li­gen und ein­brin­gen wol­len. Sie haben jeder­zeit die Mög­lich­keit und das Recht, sich zurück­zu­zie­hen. Ein Grup­pen­zwang besteht aus­drück­lich nicht. Was in einem the­ra­peu­ti­schen Set­ting schlecht ver­mit­tel­bar ist, kann durch unter­stütz­te Frei­zeit­ge­stal­tung unmit­tel­bar erfah­ren wer­den: dass das Leben auch Spaß machen kann.

Die Frei­zeit­an­ge­bo­te des VPsT rich­ten sich nicht nur an Men­schen, die chro­nisch psy­chisch- oder sucht­krank sind, son­dern auch an Men­schen, die sich in Lebens­kri­sen befin­den, und durch Ängs­te, sozia­le Iso­la­ti­on, Ein­sam­keit und Depres­sio­nen erheb­lich in ihrer Frei­zeit­ge­stal­tung ein­ge­schränkt sind.

Grup­pen­tref­fen
14-tägig Mitt­wochs, 17:00 – ca. 19:00 Uhr in der Tages­stät­te Lau­bach. Für Men­schen, die nicht selb­stän­dig zur Frei­zeit­grup­pe kom­men kön­nen, steht ein Fahr­dienst zur Ver­fü­gung.


Zie­le der Frei­zeit­ge­stal­tung


Unse­re Akti­vi­tä­ten

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